Ressourcenschutzrecht
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Sie vertiefen Ihr Wissen im Bereich des Ressourcenschutzes – von internationalen Verpflichtungen über europäische Strategien bis hin zu nationalen Rechtsansätzen. Sie lernen, wie Ressourcen nachhaltig genutzt und geschützt werden können.
- Ressourcenschutz auf internationaler Ebene: Allgemeine Grundsätze, politische Absichtserklärungen und völkerrechtliche Verträge
- Ressourcenschutzansätze in der Europäischen Union: Programme und Strategien (Europa 2020-Strategie; EU-Rohstoffinitiative) sowie normative Ansätze (Abfallrahmen- und Ökodesign-Richtlinie)
- Ressourcenschutz im nationalen Recht: Umweltpolitische Maßnahmen (ProgRess, Rohstoffstrategie), verfassungsrechtliche Verankerung (Art. 20a GG), einfache Gesetze
- Entwicklung des Rechts: Von der Abfallbeseitigung zur Kreislaufwirtschaft – Schwerpunkt auf Ressourcenverwertung und -erhaltung
- Anwendungsbereich und Grundbegriffe des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG): Abfalldefinition, Verwertung vs. Beseitigung
- Entsorgungspflichten und Entsorgungsmarktordnung: Verteilung der Entsorgungszuständigkeiten
- Föderung der Abfallvermeidung und -verwertung
- Aktuelle Entwicklungen für ein Wertstoffgesetz des Bundes
- Zweck, Anwendungsbereich, Systematik und Begriffsbestimmungen des BbergG
- Bergbauberechtigungen
- Betriebsplan und Betriebsplanverfahren
- Umweltverträglichkeitsprüfung nach UVP-V Bergbau
- Bezüge zum Immissionsschutz-, Naturschutz- und Abfallrecht
- Bergschäden und Spätfolgen umgegangenen Bergbaus
- Einfluss des europäischen Rechts
- Erdgasförderung unter Nutzung der sog. Fracking-Method
- Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG)
- Abgrabungsrecht der Bundesländer am Beispiel Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens (z.B. Sand, Kies und Moore)
- Energiespeicherung im großtechnischen Maßstab (z.B. Druckluftspeicher und Wasserstoffspeicherung in salinaren Aquiferen)
- Nutzungskonflikte unter Tage: Ansätze und Sachstand für eine Raumordnung unter Tage
| Ist zugangsbeschränkt: | Ja |
|---|---|
| Voraussetzung - Hochschulzugangsberechtigung: | Erforderlich |
| Voraussetzung einjährige Berufserfahrung: | Erforderlich |
| Voraussetzungen - Sprache: | keine |
| Voraussetzungen - Fachkenntnisse: | Rechtskenntnisse |
| Weitere Voraussetzungen |
Das Modul richtet sich an interessierte Berufstätige mit einem erfolgreich absolvierten Studium der Rechtswissenschaften (1. Staatsexamen), des Wirtschaftsrechts oder der Wirtschafts- oder Umweltwissenschaften, VWL, BWL, des Ingenieurwesens oder anderer fachnaher Studiengänge, sofern eine hinreichende Schwerpunktsetzung auf den Bereich Recht im Studium nachgewiesen werden kann.
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| Themenfeld: | Nachhaltigkeit, Energie & Umwelt, Recht |
| Veranstaltungsformat: | (Vor-Ort-)Präsenz |
| Niveau: | Master |
| Lehrsprache: | deutsch |
| Studiengang |
Nachhaltigkeitsrecht
Zur Studiengangs-Webseite
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| Anzahl der CP / ECTS: | 5 |
| Workload - Kontaktzeit (in Stunden): | 35 |
| Workload - Angeleitete Selbstlernzeit (in Stunden): | 90 |
| Prüfung: | kursübergreifende Prüfung (Modulprüfung) |
| Prüfungsformat: | Klausur |
| weiteres Prüfungsformat: | keine weitere Prüfung |